Ich will mitmachen

Wie ist die GartenWerkStadt entstanden?

Die Wurzeln der GartenWerkStadt reichen zurück bis ins Jahr 2010. In diesem Jahr wurde in der rot-grünen Koalitionsvereinbarung festgehalten, dass eine Begrünung des Daches der Parkgarage Windmühlgasse 22-24 geprüft werden soll.
Wie es dazu kam, dass das Projekt dann in Zusammenarbeit zwischen dem Verein Operation Grüner Daumen, dem Garagen-Eigentümer WIPARK, der Stadtregierung, den Wiener Stadtgärten und einigen sehr kreativen Menschen tatsächlich realisiert wurde, könnt Ihr in unserer CHRONIK nachlesen.

Was wird in der GartenWerkStadt gemacht?

Die Gartenwerkstadt dient mehreren Zwecken.
Sie ist einerseits ein Nachbarschaftsgarten für Menschen aus Mariahilf und angrenzenden Bezirken und andererseits eine Bildungswerkstatt.
Bis zu 75 Teilnehmerinnen können auf dem Dach gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und darüber hinaus individuelle Gartenideen umsetzen.
Die Bildungswerkstatt dient als Plattform für Menschen, die Kurse und Workshops zu ökologischen und sozialen Themen anbieten.

Wer organisiert die GartenWerkStadt?

Die Gartenwerkstadt ist ein Projekt des Vereins Operation Grüner Daumen.
Der Verein tritt als rechtlicher Träger auf und ist Mieter des Daches.
Die Aktivitäten auf dem Dach werden von den TeilnehmerInnen gemeinsam organisiert.
In regelmäßigen Treffen der Teilnehmerinnen planen wir die Aufgaben bei der Gestaltung der Fläche,  der Anbauplanung, der Aussaat und Aufzucht und allem was sonst noch so in einem Gartenjahr zu tun ist.
Neben dem gärtnerischen Tun, organisiert eine Arbeitsgruppe des Vereins die Bildungswerkstatt.

Was kostet die Teilnahme?

Der Verein ist nicht gewinnorientiert. Das bedeutet, dass wir nach dem Prinzip arbeiten, dass die Projektkosten unter den Teilnehmerinnen aufgeteilt werden. Die Startkosten – bis zum Erreichen der vollen Zahl an Teilnehmerinnen – werden vom Verein und privaten Unterstützern vorfinanziert.

Einmalige Kosten

Da wir im Rahmen des Mietvertrages Kaution bezahlen, wird dieser einmalige, rückzahlbare Betrag unter allen Teilnehmerinnen aufgeteilt.  Der Kautionsanteil beträgt 150 Euro.

Das Jahresbudget dient der Abdeckung der laufenden Kosten (Miete, Strom, Wasser,…), der Gestaltungskosten, den Anschaffungen für den gärtnerischen Betrieb und Rücklagen für Reparaturen.
Dieses Budget wird ebenfalls unter den Teilnehmerinnen aufgeteilt, wobei wir derzeit folgende Varianten haben.

EinzelteilnehmerInnen und AlleinerzieherInnen

Einmalige Kaution … 150 Euro.
Budgetbeitrag 2017 … 180 Euro (das sind umgerechnet 15 Euro pro Monat).

Familien

Einmalige Kaution … 150 Euro.
Budgetbeitrag 2017 … 270 Euro (das sind umgerechnet 22,50 Euro pro Monat).

Stipendien

Um Menschen, die es sich eigentlich nicht leisten können, bei uns mitzumachen, auch die Teilnahme zu ermöglichen wurden bei allen Beiträgen 10% Spielraum kalkuliert.
Es gibt zwei Möglichkeiten diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Einerseits können BesitzerInnen eines Kulturpasses mit einfachem Antrag ein Stipendium erhalten. Darüber hinaus kann bei Grenzfällen auch das Plenum der Teilnehmerinnen entscheiden, jemandem ein Stipendium zu gewähren.
Damit über die 10% Grenze hinaus weitere Stipendien vergeben werden können, besteht auch die Möglichkeit ein Stipendium zu spenden.

Die Kosten dafür wären identisch mit jenen für eine Einzelteilnahme.

Einmalige Kaution … 150 Euro.
Budgetbeitrag 2017 … 180 Euro (das sind umgerechnet 15 Euro pro Monat).

Wie kann ich mich anmelden?

Das Formular für die Teilnahme findet Ihr hier: Vereinbarung GartenWerkStadt 2017.

Einfach ausfüllen, fotografieren oder scannen und an   schicken, Beiträge einzahlen … LOS GEHT’S.

… und wenn ich noch Fragen habe?

Schicke Deine Fragen mit dem Betreff GartenWerkStadt einfach an unsere Mail-Adresse  . Wir beantworten sie gerne.